Na nun kommt ihr wohl sicher ins Grübeln gelle? Was hat ne Cockerseite mit den Philippinen zu tun- anköpfifassundkratz- Richtig...garnix..*frechgrins*. Aber mit Hunden schon. Meine inzwischen leider verstorbene Mutter war sechs Jahre in diesem Land als Arzt tätig. Ich fand es immer beeindruckend , wenn sie über die Verhältnisse und den Umgang mit einigen gewissen Dingen berichtete. Weniger witzig fand ich allerdings, wenn die Koffer mit den ganzen Bildern ausgepackt worden sind *lach*. Es war eine reine Bilderschwemme und alles mußte angesehen werden..haha. Ganz schön anstrengend diese Aktion- jedenfalls in der Menge kann ich euch sagen...Wir hatten ganz schön zu leiden *grins*. Trotzdem möchte ich hier einiges vorstellen, denn vielleicht gibt es ja Leute die es interessiert. Dann mal los.
Nachfolgend folgen ein paar wenig Bilder von den Hunden, die meine Mutter während ihres sechsjährigen Aufenthaltes in den Philippinen geschenkt bekam. Jeder Hund hat so seine eigene Geschichte. Aus Dankbarkeit bekam meine Mum erst einen Hund, dann brachte man den nächsten, naja und schließlich bekam so eine geschenkte Hündin dann auch bald Nachwuchs. Meine Mutter war ein Hundenarr und sie behielt sie alle. Eine den Lebensumständen angepasste Sache ist, das man diese Hunde nicht mit unseren vergleichen kann. Sie sind bei weitem in keinster Weise empfindlich gegenüber Krankheiten usw. Sie sind eben dort Hunde. Dort werden Knochen bedenkenlos gegeben und ohne Folgen gefressen. Industrienahrung ist nicht groß bekannt, obwohl es die dort gibt. Das könnte sich eh kein Einheimischer leisten. Ist wohl auch eher gedacht für die Touris mit ihren Pfiffis. Sehr große Angst haben die Philippinos vor schwarzen Hunden. Um diese wird ein riesen Bogen gemacht. Alles was schwarz ist an Tieren, wird mit dem Bösen verbunden. Würde man dort wohnen und man hätte einen solchen Hund, hätte man vor den Leuten doch so etwas wie Ruhe lach. Sollte es passieren, das ein Hund dort einen Plastebeutel frißt..naja, bei denen halb so wild.Der kommt eben hinten wieder raus. Mit unseren Hundis müßten wir in die Klinik und müßten mit einer teuren OP rechnen. Nun sind die Philippinen kein Land, wo es aber auch vorkommt, das dort Hunde-ich schreibe es ungern-gefressen werden. Allerdings nur dann, wenn ein Hund dort, die fast alle Herrenlos sind, vom Auto überfahren wird. Oft wird den anderen herumstreunenden Hunden etwas von dem überfahrenden als Futter hingeworfen. Diese jedoch werden nie ihre Artgenossen fressen, sie lassen es liegen. Also hätte man dort einen Hund, bräuchte man keine Angst haben das er im Topf landen würde. Vorausgesetzt er wird nicht überfahren. In dem Fall interessiert es nicht, ob das der Hund vom Nachbarn oder Bekannten ist. Auch ist die Hysterie dort überhaupt nicht gegeben wie hier in Deutschland. Diese Hunde sind wenig agressiv, ja haben sogar eine normale Scheu vor dem Menschen. Sie lassen sich aber nicht alles bieten...so von Kindern z.b. . Die Kinder werden aber auch nicht gebissen, sondern eher weggejagt und es kommt vor, das sie gegnubbt werden, was man als zurechtweisen betrachten kann. In Deutschland wären es wahrscheinlich gleich "Kampfhunde" und würden das Schicksal erleiden, was der Deutsche mit am Besten kann-Ausrotten, wenn er mit einer Situation nicht klar kommt, anstatt sich mal mit seinem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen.
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