Grundsätzlich wäre dazu zu sagen,
das ein Hund mehr oder weniger täglich gebürstet, gekämmt
oder, ich sag mal gestriegelt werden sollte bzw. muß. Naja über
das Wort gestriegelt würde es vermutlich einen Rüffel von
Fachleuten geben, aber ich denke die Masse weiß wie das gemeint
sein soll. Klar ist ein Hund kein Pferd . Viele meinen vielleicht, das ein Cocker leicht in der Pflege des Fellkleides ist. Aus der Erfahrung kann ich nur dazu sagen- njein. Da ich kein Fachmann bzw. Frau bin, überlasse ich alles was frisieren angeht (ausgenommen Kämmen und Bürsten) eben dem Fachmann, sprich also dem Hundesalon. Schließlich möchte ich meinen Wuff auch noch wieder erkennen. Natürlich wäre der sich über die Peinlichkeit eines verpfuschten Haarschnitts nicht bewußt, meine Kinder konnten jedoch ein Lied davon singen. Also gehen wir den Weg des geringsten Widerstandes, was unseren Cocki angeht, nämlich zum Hundefriseur. Dieser steht mit Rat und Tat zur Seite und weiß wie man das seidige Haarkleid des Cockers behandelt ohne es zu beschädigen. Unser Silvester wird jeden Tag gekämmt und gebürstet. Er wurde vom ersten Tag daran gewöhnt und biß doch nur allzugerne in die ungeliebten Utensilien die man dafür benötigt. Zeitweise macht er das heute noch, aber hilfreich ist es in dem Fall des aktiven Widerstandes, den Hund auf einen Tisch oder die Waschmaschine zu stellen und zu kämmen. Das wirkt Wunder. Auch gibt es, sollte es länger dauern, ein Leckerli, danach aber auf alle Fälle. Wird sehr gerne angenommen grins. Gerade wenn man viel unterwegs ist, ist kämmen und bürsten oberstes muß. Je leichter ist es zudem für Hund und Halter. Denn wenn ein Cocker durch den Wald fegt, sieht er mitunter nicht mehr so fein aus. Es bleiben Kletten, kleinere Äste und was ein Wald so bietet an dem Hund hängen. Manchmal kann das eine ganz tolle Pulerei sein. Stellen die leicht zu Verfilzungen neigen sind: Achselhöhlen, unter dem Bauch und die Ohren. Auch uns ist es bei unserem Gustav schon passiert, daß nur noch ein Griff zur Schere half. Das war zum Beispiel einer der Hunde, mit dem man fast nie irgendwo sauber ankam. Auch hilft es sehr, wenn das Fell um den After mitfrisiert wird. Denn hat der Hund mal Durchfall, kann es dort auch übel aussehen, wenn diese prima Mischung sich dann über diese Haare den Weg nach unten sucht, wenn sie zu lang sind. Zum Baden kann ich auch nur den Rat geben, so oft wie nötig, so selten wie möglich. Wird ein Hund zu oft gebadet, kann es zu Fellschädigungen kommen. Auch sind Hauterkrankungen dann nicht ausgeschlossen, da die eigene Fettregulation gestört wird. Letzteres gilt eigentlich für alle Hunderassen nicht nur für Cockerspaniels. Muß Wauzi dennoch mal gebadet werden, dann legen wir eine rutschfeste Unterlage in die Badewanne damit er Halt hat und er keine Panik bekommt. Er soll schließlich auch nicht denken, das er jetzt auf eine Eisfläche geschickt wird. Shampoo ist so eine Sache. Es gibt aber rückfettende Shampoos. Auch hier sagen wir, in Maßen verwenden. Manchmal macht es auch klares Wasser, wenn`s dann schon mal sein muß. Einem Hund dürfte egal sein ob er nach Veilchen oder Apfelshampoo duftet. Da dürften die Geschmäcker von Hund und Mensch bekanntlich sehr verschieden sein. Besonders achten wir darauf, wenn wir Shampoo verwenden, das kein Wasser in die Gehörgänge und Augen des Hundes kommen. Auch muß den Ohren gerade im Sommer besondere Beachtung geschenkt werden. Wenn sie verschmutzt sind, reicht im allgemeinen die Reinigung mit einem feuchten Tuch. Wird das nix.. bleibt nur der Gang zum Tierarzt. Und bitte bohrt nicht mit einem Wattetupfer im Ohr rum. Das könnte böse Folgen haben. Unser Silvester macht sich oft richtig dreckig. Irgendwie gefällt ihm das aber auch nicht und er ist erst dann zufrieden, wenn er wieder sauber ist. © by cockerroyal.de |