Einiges zur Gesundheit Das Histiozytom Also, wir haben uns nunmehr dazu entschlossen doch ein wenig über Gesundheit beizufügen. Mehr oder weniger aus dem Grund... Silvester hatte am 30.November 2006 eine OP. Nun werden wir aber wie in einigen anderen Dingen, nicht irgendwelche Texte die es massig im Netz gibt hier einfügen, so wie gewisse Leute, sondern lediglich unsere eigenen Erfahrungen. Eventuell werde ich dieser Rubrik von Zeit zu Zeit noch einiges hinzufügen. Auch möchte ich nochmals darauf hinweisen, das ich kein Tierarzt bin. Die Entscheidung Tierarzt ja oder nein obligt jedem Halter selber, dies sind lediglich unsere Erfahrungen. Wir übernehmen keine Garantie. Wie schon erwähnt, hatte unser kleiner Prinz am 30.November eine OP. Nun könnte ich es mir einfach machen und den Befundbericht einfach abtippen. Dies werde ich aus zweierlei Gründen nicht tun, ersten bin ich nicht unbedingt dazu berechtigt und es würde wohl den wenigsten etwas nutzen, da dieser Befund nur so vor Fremdwörtern wimmelt, mit denen kaum jemand etwas anfangen kann. Also dies war schon die zweite OP die Silvester hatte. Die erste war im Mai 2006. Ich bemerkte am Oberlefzen ein kleines Teil, welches auf den ersten Blick aussah, wie eine kleine Zecke. Natürlich rief ich nach der Zeckenzange. Beim näheren betrachten dieses Gebildes war es falscher Alarm. Das komische Ding war leicht gestielt und hatte nicht die leichten Falten am Popo wie bei einer sich gerade voll saugenden Zecke. Dieses beobachteten wir ein paar Tage. So im Schnitt war es 2-3 Tage unverändert, dann begann eine Art Wachstumsschub. Da uns das nicht geheuer erschien gingen wir zum Arzt. Dort wurde mit einer Spritze in dieses Ding reingestochen und Gewebe abgezogen und unter das Mikroskop gelegt. Das Ergebnis war gut, es waren keinerlei böse Zellen zu sehen. Trotzdem wurde das erste mal operiert und das Gewebe in ein Labor eingesandt. Entwarnung, es wurde nichts böses festgestellt. Nun bekam Silvester das zweite mal das Gleiche an der unteren Lefze. Diesmal lag das Problem darin, daß das Histiozytom an einer so unguten Stelle auftrat, das es wieder operiert werden mußte. Denn hätte er sich darauf gebissen durch was auch immer, hätte es Probleme geben können die eigentlich gar nichts mit dem Wildwuchs zu tun gehabt hätte. Diesmal jedoch wurde das Histiozytom am gestielten weggeschnitten und gelasert, so das eine Nachbehandlung und Fäden ziehen nicht nötig wurden. Keine Bange, dieses Histiozytom tut dem Hund nicht weh, es stört ihn offensichtlich auch nicht. Über sehr ungünstige Stellen kann ich darüber allerdings keine verlässliche Auskunft geben. Histiozytome gehören zu den häufigsten Hauttumoren des Hundes. Vorwiegend treten sie bei noch jungen Tieren auf. Häufig befinden sie sich im Kopfbereich oder den Gliedmaßen. Unter dem Mikroskop stellt sich das Ganze als erhabene, haarlose Hautläsion, wobei die Oberfläche oft ulzeriert (geschwürig) dar. Mit ein wenig Glück können diese Dinger nach einigen Wochen eine Spontanregression (Rückbildung) antreten. Man könnte das auch als "Mülleimer"-zellen bezeichnen. Der Kern schließt also schädliche Dinge ein, Kristallisiert dieses und versucht diese zu zersetzen. Das ganze hat etwas mit dem Immunsystem zu tun so wie ich das verstanden habe. Als Ursprungszellen wurden die Langerhans Zellen identifiziert. Diese sind sind wichtig für das Immunsystem und befinden sich in jedem Körper und dienen als Wächter sozusagen. Auch wenn es Gutartig ist, würde ich jedem empfehlen, nicht bis Ultimo zu warten. Denn wenn sich Hundi dort kratzt oder draufbeißt kann es andere Komplikationen geben, die nichts mit dem Histiozytom zu tun haben.
© www. cockerroyal.de
|